Was ist TCM ?

Die Traditionelle Chinesische Medizin basiert auf den Lehren des Qi. 

Qi wird oft als "Lebensenergie" übersetzt. Qi fließt in Leitbahnen durch den ganzen Körper und versorgt diesem. Das heißt Qi ist die  Kraft, die z. B. für eine körperliche Betätigung oder um ein Essen zu verdauen, notwendig ist.

Bei Betrachtung der Krankheitslehre der Chinesischen Medizin fällt auf, dass immer ein unzureichenden Energiefluss einem Körper aus den Gleichgewicht bringt und Krankheiten verursacht. Es gibt 2 Gründe für einen unzureichenden Energiefluss: 

  1. es ist allgemein zu wenig Qi vorhanden (Mangel-Zustand) oder

  2. Qi stagniert in gewissen Körperbereichen, was dort zu einen "Fülle-Zustand" führt. Dieser "Fülle-Zustand" bedingt unausweigerlich einen "Leere-Zustand" in einen anderem Körpergebiet.

Da Qi durch die Leitbahnen fließt und den gesamten Körper versorgt, ​können Beschwerden sowohl äußerlich (schulmedizinisch am Bewegungsapparat), aber auch innerlich auftreten. Innerlich in der TCM bedeutet, dass die Organsysteme betroffen sind.

Außerdem kann vereinfacht gesagt werden, dass das selbe Qi welches Organe und Muskeln versorgt, auch für unsere Emotionen und die Interaktionen mit unserer Umwelt verantwortlich ist.

TCM besteht aus den 5 Hauptsäulen:

  • chinesische Diätetik (Ernährung),

  • chinesische Phytotherapie (Kräutermedizin),

  • Akupunktur,

  • Tuina (chinesische Heilmassage) und

  • den Bewegungsformen Qi Gong & Taiji

 

Mit den Ansätzen der chinesischen Diätetik und der Phytotherapie werden Patienten mit Mangelzustände behandelt. Wohingegen die Akupunktur und die Tuina bewegende Techniken sind, mit denen stagniertes Qi wieder zum Fließen gebracht wird. 

Die chinesischen Bewegungsformen Qi Gong und Taiji unterstützen die davor genannten Therapien. Diese Übungen aktivieren den Qi Fluss im ganzem Körper und steigern unter anderem durch eine vertiefte Atmung die energetische Versorgung aller Strukturen.

 

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